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Vera Böhlk Musikpädagogik, Saalweg 13, 06406 Bernburg, Tel./Fax:03471/624840 e-m@il:veraboehlk@music-a-vera.de

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MZ, Freitag 16. Oktober 2001

Die Stimmung barocker Musiksalons

Kirche St. Stephani in Dröbel wird wieder genutzt - Kantaten von Vivaldi, Telemann und Händel

Quelle: mz

Bernburg/MZ/je. Die Dröbeler Kirche ist zwar nicht die älteste der Stadt Bernburg, aber besonders für Konzerte geeignet, da sie über eine sehr gute Akustik verfügt und auch von der Innenausstattung einen passenden Rahmen für kammermusikalische Veranstaltungen bietet.

So war es sehr zu begrüßen, dass sich die zuständigen Institutionen von Kirche und Kommune mit Hilfe weiterer Sponsoren um den Erhalt dieser Kirche bemühten und sie aus dem mehrjährigen "Dornröschenschlaf" im wahren Sinne des Begriffes erweckten. Wenn auch die Innen- und Außenrenovierung erst zu etwa zwei Dritteln abgeschlossen ist, konnte trotzdem am Sonntag die Kirche ihrer Bestimmung als Ort der Andacht und der Kultur wieder übergeben werden.

Das Festkonzert, das von einem sehr großen Publikum besucht wurde, war der Ära des Barock gewidmet und hierbei wiederum der für diese Zeit typischen Kompositionsform der Kantaten.

Mit Antonio Vivaldi, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel kamen Werke von drei Komponisten zum Vortrag, die fast zeitgleich lebten.

Peter Blail hatte in alten Archiven und Antiquariaten gesucht und da bei ein Stück ans Licht gebracht, das weitgehend unbekannt ist. Mit der Kunstform der Kantate wurden zwar vorrangig sakrale Themen wie die Kantate zum 20. Sonntag nach Trinitatis" von Telemann, aber auch weltliche Unterhaltungsmusik, so die "Pastorella, vagha bella" von Händel dargestellt. Peter Blail, der bei diesem Konzert in besonders guter stimmlicher Verfassung war, und Marita Biermann sangen die vokalen Parts, vorwiegend in italienischer Sprache, die zu jener Zeit Modesprache war.

Für die instrumentale Begleitung sorgten Vera Böhlk mit Blockflöte und Cello sowie Antje Karls, Violine, und Bettina Saß am Cembalo. Vera Böhlk hatte dabei die Gelegenheit, mit dem "Concerto für Sopranblockflöte und Cembalobegleitung" von John Baston die Schönheit des musikalischen Ausdruckes einer Blockflöte, oftmals geschmähtes Soloinstrument, vorzutragen.