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© Olaf Böhlk, 2006

Annährung an eine längst vergangene Epoche

Die zeitlose Musik des gotischen Komponisten Guillaume de Machaut bildet den Inhalt des aktuellen Chorprojektes

Nach „Lieder der Welt“ im Jahr 2002 befasst sich das erste Chorprojekt des Projektchors-Bernburg im Jahr 2003 mit der Annährung an eine längst vergangene Epoche: der Musik der Gotik.

Die mehr als 600 Jahre, die seit dem Höhepunkt dieser Epoche vergangen sind, schaffen eine Distanz, die uns das „Mittelalter“ als düsteren und rückständigen Zeitabschnitt erscheinen lassen.

Doch waren die Menschen, die es verstanden Bauwerke in bisher ungeahnten Dimensionen, wie die gotischen Kathedralen, zu erschaffen wirklich rückständig und „unmodern“?

Guillaume de Machaut

In dem Chorprojekt „Musik der Gotik“ sollen am Beispiel eines der interessantesten Werke der gotischen Musik, der „Messe de Nostre Dame“, die der französische Komponist Guillaume de Machaut (1300-1377) im Jahr 1364 anlässlich der Krönung des französischen Königs Karl V. für die Kathedrale in Reims komponierte, neben der praktischen Umsetzung auch Hintergründe zu Funktion und Bedeutung der Musik in der Gotik vermittelt werden.

Der Universalist Machaut war eine der schillerndsten Persönlichkeiten seiner Zeit. Nach einer Ausbildung als Kleriker wurde er im Jahr 1323 Sekretär des Herzogs und Böhmischen Königs Johann von Luxemburg. Er wirkte in der Kathedrale in Reims als Chorherr, nachdem er wegen seiner diplomatischen Tätigkeit reich belohnt wurde,

Hier fand er Zeit, sein umfangreiches dichterisches und kompositorisches Werk zu erarbeiten. Er schuf viele weltliche Lieder und Motetten. Nach unserem heutigen Wissensstand begann mit seinem einzigen sakralen Werk, der „Messe de Nostre Dame“ die kompositorische Vertonung von Messordinarien überhaupt.

Kloster Bernburg

Das Kloster des „Ordens der Diener Mariens“ - genannt Serviten - in der Bernburger Neustadt war eines von 17 Klöstern dieses Ordens in Deutschland. Es wurde im Jahr 1308 erstmalig erwähnt. Der Serviten-Orden wurde im Jahr 1233 von sieben wohlhabenden Kaufleuten in Florenz gegründet, die sich daraufhin aus dem weltlichen Leben zurückzogen, um sich ganz der Marienverehrung und wohltätigen Zwecken zu widmen.

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