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© Olaf Böhlk, 2006

MZ-Artikel Konzert Carl.C.Agthe in Dröbel 01.07.2003

Konzertsommer: Komponisten eines Jahrhunderts in einem Programm vereint

Der "Tagesablauf" von Carl C. Agthe waren Kernstück der Programmfolge

Ein besonderer Höhepunkt war der Vortrag einer Sonate für Querflöte von C. Ph, E. Bach durch Tobias Eger mit der Querflöte.

Quelle: MZ Foto: Jeschke

Bernburg-Dröbel/MZ/je.

Carl Christian Agthe war in seinem kurzen Leben als Hofkapellmeister in Bernburg tätig und damit auch als "Komposituer" für diese Kapelle dem Fürsten zu Anhalt-Bernburg verpflichtet. Aus seinem umfangreichen Schaffen hatte das Künstlerteam um Peter Blail für das erste Konzert des Sommers wieder in der Kirche St. Stephanus in Dröbel einen Zyklus ausgewählt, der das Lob der Tageszeiten kündet. Mit Mona Deibele war für die Interpretation eine Sopranistin gewonnen, die es verstand, die stimmungsvollen Parts dieser Komposition mit ihrem klaren Stimme zu betonen und dabei besonders ihre Sicherheit in den hohen Lagen unter Beweis stellte. Zurück haltend wurde sie dabei um so wirkungsvoller von Peter Blail auf dem Cembalo und Vera Böhlk mit dem Cello unter-stützt.

Um diesen Zyklus waren Kompositionen von Agthes Zeitgenossen von Carl Philipp Emanuel Bach bis Georg Philipp Telemann im Programm arrangiert, die einen Querschnitt des musikalischen "Trends" des 18. Jahrhunderts hören ließen. Interpretiert wurden diese Werke außer den bereits genannten Künstlern von Vera Böhlk auf der Blockflöte, sowie Tobias Eger mit der Querflöte. Eine besonders schöne Darbietung konnte Eger mit der Sonate B-Dur für Querflöte und Cembalo von C. Ph. E. Bach dem Publikum durch das hervorragend saubere Spiel zu Gehör bringen. Mit dem abschließenden Duett von Frau Deibele und Marita Biermann im Zusammenklang mit den Instrumentalkünstlern mit einem Ausschnitt aus "Der Tod Jesu" von Carl Heinrich Graun wurde dem Konzert ein kraftvolles Ende gegeben.