Alte Musik im Langhaus Schloss Bernburg Das erste Konzert der neuen Reihe mit Musik der Spätrenaissance und des Frühbarock  Das Ensemble Noema aus Leipzig
Das griechische Wort "Noema" bedeutet so viel wie "Gedachtes", "Gedanke" oder auch "Sinn". Das gleichnamige Leipziger Ensemble, bestehend aus Gesine Adler (Gesang), Friederike Otto (Zink), Rahel Mai (Violine) und Zita Mikijanska (Orgel) gestaltete am 10. April 2004 das erste Konzert der neuen Reihe "Alte Musik im Langhaus Schloss Bernburg", die gemeinsam von der Musikpädagogin Vera Böhlk und der Kulturstiftung Bernburg organisiert wird.  Vera Böhlk führt durch das Konzert
Mehr als 80 Besucher fanden sich im "Grünen Saal" des Joachim-Ernst-Baus ein, um ein musikalisches Programm zu genießen, dass Werke der namhaftesten Komponisten des Zeitabschnittes zwischen 1580 und 1650 zu Gehör brachte. Dabei bemühten sich die Musikerinnen vor allem um ein authentisches Klangerlebnis. Für die besondere Höhrerfahrung mitverantwortlich war auch die konsequente Festlegung auf eine historische, mitteltönige Stimmung aller Instrumente.  Zita Mikijanska und Gesine Adler
Ihre Besonderheiten wurde den Zuhörern von der Musikpädagogin Vera Böhlk erläutert, die in ihrer Moderation auch Wissenswertes zu Kompositionen, Komponisten und Instrumenten vermittelte. Das Erschließen von Hintergründen und Zusammenhängen rund um das Gehörte bildet einen Schwerpunkt der Konzertreihe, die auch der Erweiterung der Klanggewohnheiten und des musikalischen Wissens in Richtung "Alte Musik" dienen soll. Über die Beschäftigung mit der musikalischen Kultur möchte die "Alte Musik im Langhaus Schloss Bernburg" Zugänge zur Epoche des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit ermöglichen, um interessierten Konzertbesuchern einen lebendigen Eindruck der Erbauungszeit des Bernburger Renaissanceschlosses zu vermitteln. |